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Willkommen in Goldkronach

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St. Jobst

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Innenstadt Goldkronach

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Nemmersdorf-Dorfplatz

Die Goldbergsage

Nach einem Bericht des Bergbauern Reinhold Nagel aus der Zeit des 30jährigen Krieges soll im Goldberg immer noch der Goldkönig mit seinen Rittern und Goldelfen wohnen. Nagel ging einmal um Mitternacht über den Goldberg und begegnete einem langen Zug verhüllter Gestalten. Er schloss sich ihnen an und wurde mitten hinein gedrängt. Der Zug führte zur Spitze des Goldberges. Oben angelangt, bildeten die Vermummten einen weiten Halbkreis und schlugen ihre weiten Mäntel auseinander. Da blitzte alles in reinem Gold, denn die Ritter trugen goldene Rüstungen. Ein langer weißbärtiger Mann mit einer goldenen Krone, der Goldkönig, schritt auf den goldenen Thron zu, der die Bergspitze vollkommen einnahm. Zu beiden Seiten stellten sich in Gold gekleidete Edelknaben auf. Einer der Knaben führte den Reinhold Nagel hinter den Thron, so dass er alles unmittelbar miterleben konnte.

Plötzlich tauchten aus der Erde selbst junge Mädchen auf. Sie waren in goldene Schleier gehüllt, trugen herrliches, goldschimmerndes Haar und in ihren Locken glitzerten Perlen und Edelsteine. Als sie sich zum Reigen aufgestellt hatten, erklang aus dem Nachtwind eine harmonische Musik. Die Goldelfen wiegten und drehten sich in einem Tanz um den königlichen Thron, sich vor dem König neigend. Nach dieser Huldigung lagerten sie sich zu des Königs Füßen. Der erhob sich und hielt eine Ansprache. Er bedauerte das Streben der Menschen nach Gold, sie störten in ihrer Gier sein Reich. Er hieß die Ritter kämpfen und die Mädchen die Goldgräber in die Irre führen. Er verdammte den Stolz und die Goldgier der Menschen und prophezeite, dass den Goldkronachern bald das Gold fehlen und Armut und Not kommen werden.

Hierauf breiteten die Mädchen einen Teppich aus und trugen den Thron auf den Teppich. Dort wünschte der König allen Untertanen eine gute Nacht. Von Goldkronach her schlug es ein Uhr. Der Bergbauer setzte sich neben den Teppich und ermüdet, wie er war, schlief er ein.

Als er am nächsten Tag seinem Bürgermeister und den Bürgern über sein Erlebnis berichtete, wollten sie ihn fast erschlagen, vor allem als er ihnen eine Zukunft in Armut und Not ankündigte.

Die Weissagung des Goldkönigs aber ist bald eingetroffen. Die Goldfunde wurden immer spärlicher und versiegten gar bald.

 

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