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St. Jobst

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Innenstadt Goldkronach

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Nemmersdorf-Dorfplatz

Die Ortsgeschichte von Nemmersdorf

Die Gründung des Ortes Nemmersdorf dürfte im 11. Jahrhundert oder auch früher erfolgt sein, doch eindeutige Urkunden aus dieser Zeit gibt es keine.   
1149 In einer Nachlassurkunde des Bischofs Eberhard von Bamberg wird ein Edelfreier Fridericus de Nedemarestorf als Zeuge im sogenannten "Giechburgvertrag" genannt. Friderich von Nedemarestorf gehörte zum Geschlecht der Walpoten und hatte die Herrschaft über Schloss und Ort Nedemarestorf. Im Laufe der Zeit veränderte sich der Ortsname im Sprachgebrauch in "Nemmersdorf".
1170 Um 1170 wurde Nemmersdorf an das Hochstift Bamberg verkauft.
1176 Bischof Hermann, Nachfolger Eberhards, welcher wahrscheinlich der Käufer war, erhöhte die Abgaben, die Nemmersdorf an die Domherren zu leisten hatte.  
1179 Nach 1179 wurde Nemmersdorf an die Grafen von Andechs auf Plassenburg, wahrscheinlich durch Bischof Otto II., verkauft.  
1248 Nach dem gewaltsamen Tode des Herzogs Otto II. teilten sich die Schwager dessen Hinterlassenschaft und Nemmersdorf ging in den Besitz von Graf Otto von Orlamunde.
1341 Der Graf war verstorben, ohne eheliche Söhne zu hinterlassen. Somit wird die Feste "Nedmerstorf" an die Burggrafen von Nürnberg vererbt.
1362 Burggraf Friderich gab Nemmersdorf als Lehensbesitz an die Schützen zu Laineck. Die Erstbesitzer sind als Konrad und Arnold Schützen zu Laineck genannt. In weiteren Schriftstücken werden weitere Generationen der Schützen von Laineck im Zusammenhang mit Nemmersdorf genannt.  
1421 Die Brüder Hanns und Hanns Schützen zu Laineck. Bei diesem Geschlecht blieben nun die Besitzungen bis zu seinem Erlöschen.   
1684 Christian Erdmann, einziger Sohn und letzter Nachfahre, ist am 05.07.1684 in Paris verstorben und auf dem Friedhof St. Germain begraben.
1685 Durch diesen Lehensheimfall kommt das Rittergut Nemmersdorf an den Markgraf Christian Ernst von Bayreuth.
1703 Aus Geldmangel des Markgrafen werden große Teile des Nemmersdorfer Gutes nebst einer Schäferei an die Juden Joseph Levi und Abraham Koppel zu Neustadt an der Aisch und Beiersdorf verkauft.
1704 Am 11.11.1704 wird das noch verbliebene Gutsteil an den reichsfreien Baron Hanns Adam von Tanner, Edler Herr von Reichersdorf verkauft. Damit war das Schloss kein Lehen mehr.  
1719 Albrecht Andreas von Tanner verkauft das Gut Nemmersdorf an den Markgrafen Georg Wilhelm (19.05.1719). Graf Ernst von Gleichen, markgräflicher Junker, wird Schlossherr von Nemmersdorf.  
1762 Obwohl der Markgraf Georg Friedrich Karl verfügte, Nemmersdorf solle stets im Besitz der Markgrafen bleiben, verkauft sein Nachfolger Markgraf Friderich am 17.01.1792 Nemmersdorf an den Freiherren Sigmund Georg Philipp zu Reitzenstein. Da das Schloss nicht mehr der französischen Mode entsprach, wurde gegenüber auf dem sogenannten Marterhügel ein neues, kleineres Schloss gebaut. Zur Gewinnung von Baumaterial wurde vom alten Schloss ein Stockwerk abgetragen.  
1834 kaufte der Uhrmacher Christoph Heinrich Steiger aus Goldkronach beide Schlösser.  
1837 brannte das neue Schloss ab. Steiger selbst soll Brandstiftung begangen haben.  
1862 wird das alte Schloss an Oberleutnant Ludwig Friedmann aus Bayreuth verkauft.  
1878 wird das Schloss von dem ortsansässigen Gastwirt Bär mitsamt der dazugehörenden Brauerei und einer größeren Landwirtschaft erworben. Seither ist das Schloss im Besitz der Familie Bär und Erben.  

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